Damit der Mensch sich an einem gesunden, ausgeglichen Haustier erfreuen kann, ist es eine grundlegende Voraussetzung, dass solche Tiere gezüchtet werden. Denn die Verfassung der Elterntiere und die Bedingungen, unter denen Tiere zur Welt kommen und aufwachsen, haben einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Gesundheit.
Ein Haustierzüchter trägt also eine sehr grosse Verantwortung, denn die Menschen, die von ihm ein Tier erwerben leiden ja mit, wenn ihr Liebling erkrankt oder sich und ihnen durch schwere Verhaltensstörungen das Leben schwer macht. Die Kosten, die durch kränkelnde Tiere entstehen sind oft auch sehr beträchtlich. Der erste Schritt zur Zucht von gesunden Haustieren ist daher die Auswahl geeigneter Zuchttiere. Als Kriterium muss hier in erster Linie die Gesundheit und Ausgeglichenheit gesehen werden. Ein Rassetier, das gesund ist, aber bezüglich des Standards kleine Fehler in der Farbe oder der Anatomie aufweist, ist immer einem „schönen“ Tier mit gesundheitlichen Schäden vorzuziehen. Aber selbst gesunde Tiere können ihrem Nachwuchs die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten, unter denen vielleicht die Vorfahren litten, vererben. Mit den Bach-Blüten kann man hier sozusagen rückwirkend etwas ausgleichen. Denn vollkommene Tiere dürften ebenso selten sein wie vollkommene Menschen.
Ein Beispiel mag verdeutlichen, wie die Bach-Mittel hier einwirken: Nehmen wir an, der Besitzer einer sehr schönen, gesunden und vom Wesen her sehr guten Hündin möchte von ihr Welpen haben. Er hat auch schon den passenden Rüden ausgewählt. Der einzige Punkt, um den er sich sorgt, ist, dass er von dem Vater seiner Hündin weiss, dass er sehr ängstlich, vor allem aber schussscheu war. Auch wenn seine eigene Hündin keine Spur davon zeigt, befürchtet er doch, dass seine Welpen diesen Mangel aufweisen könnten. Er gibt seiner Hündin also einen Monat lang Mimulus und lässt sie dann erst decken. Das Muttertier ist für die Jungen sehr wichtig, denn es ernährt sie ja während der Tragzeit mit ihrem eigenen Körper. Bei Eierlegern sind die Jungen ganz auf die Sorgfalt und Instinktsicherheit der Mutter, oft auch auf die des Vaters angewiesen. Die werdende Mutter kann man mit Bach-Blüten sinnvoll unterstützen, wobei die optimale Versorgung mit Futter, Bewegung und so weiter vorausgesetzt wird.
Zunächst einmal kann der Organismus die veränderte Situation besser verkraften, wenn Walnut ihn unterstützt.
Eine Woche vor dem Deckakt und eine Woche lang danach bekommt das Muttertier also Walnut 2mal täglich. Die Tragzeit fordert viel Kraft und Durchhaltevermögen. Beides wird dem Körper mit einer Kombination aus Olive, Hornbeam und Elm je nach Bedarf gegeben.
Gegen Ende der Tragzeit ist wiederum Walnut angebracht, weil sich erneut etwas grundlegend ändert, ausserdem Impatiens damit die strapazierte Mutter nicht die Geduld verliert und Mimulus gegen Ängste vor der Geburt.
Eine bewährte Mischung für den Geburtsvorgang selbst ist: Scleranthus, Crab Apple, Gentian und Notfalltropfen.
Scleranthus dient dazu, den Geburtsvorgang einzuleiten, die Entscheidung herbeizuführen, dass es nun wirklich losgeht.
Crab Apple unterstützt die Wehentätigkeit und sorgt dafür, dass auch die Nachgeburt schnell und problemlos kommt, vermindert ausserdem die Gefahr von Entzündungen und Fieber bei der Mutter.
Gentian bewirkt, dass das Muttertier den Willen aufbringt durchzuhalten, bis alle Jungen da sind, und dann noch munter genug zu sein, um sie zu versorgen.
Die Notfalltropfen verhüten zu grosse Schmerzen und Blutungen, sie stabilisieren den Kreislauf und sorgen für einen harmonischen Ablauf, also auch dafür, dass die Milch rechtzeitig einschiesst.
Nach der Geburt ist zunächst Schlaf wichtig. Die Jungen können am 1. Tag mit Walnut betupft werden. Die Jungtiere, die nicht ganz so kräftig wirken wie andere werden zusätzlich mit Hornbeam betupft.
So etwa könnte die vorbeugende Behandlung bei einer normalen Geburt aussehen. Diese Therapie dient als Unterstützung, denn eine Geburt ist ja nicht krankhaft. Wenn aber einem Tier Schmerzen durch die Notfalltropfen oder eine völlige Verausgabung erspart bleiben, dann sollte diese Möglichkeit genutzt werden. Treten Komplikationen auf, müssen Sie genau abwägen, Sie es verantworten können, selbst mit den Bach-Blüten behandeln, oder, ob Sie einen Tierarzt zu Rate ziehen müssen.
Die Störungen, bei denen sich eine private Behandlung vertreten lässt, sind:
- Die Wehen kommen erst kräftig, lassen dann aber nach und hören ganz auf. (Bei Vögeln ist das der Zustand Legenot.) Alle 15 Minuten sollte Larch und Olive gegeben werden, wie immer jeweils 5 - 10 Tropfen. Hat sich nach 2 Stunden der Zustand nicht geändert, muss der Tierarzt geholt werden.
- Einige Jungtiere werden recht flott nacheinander geboren, dann geschieht nichts mehr, obwohl sicher noch Junge im Leib der Mutter sind. Hier ist Agrimony und Chicory angebracht. Zu bedenken ist aber, dass Hunde und Katzen nach einigen Jungtieren oft eine Pause, vielleicht ein kleines Schläfchen einlegen, bevor sie mit dem Gebären fortfahren.
- Die gerade geborenen Jungtiere werden ignoriert, so dass der Mensch eingreifen muss, um sie aus den Hüllen zu befreien und abzunabeln. Der Mutter sollte schleunigst Water Violet gegeben werden, damit sie ihre Muttergefühle entfalten kann.
- Das Muttertier ist unsicher und weiss nicht genau, was sie mit ihren Neugeborenen anfangen muss und gerät vielleicht sogar in Panik: Wild Oat, Impatiens und Cerato.
- Das Muttertier ist aggressiv gegen seine Jungen: Holly und Willow.
- Die Mutter gönnt sich und den Neugeborenen keine Ruhe, ist ganz aus dem Häuschen, umsorgt die Kleinen pausenlos, zeigt gar keine Gelassenheit: Red Chestnut und Aspen.
Die Geburt ist die erste schwierige Phase im Leben eines Tieres und weitere Entwicklungsabschnitte folgen nach: Die Umstellung von der Muttermilch auf feste Nahrung; das Zahnen beziehungsweise das Flüggewerden, das Selbständig werden und die Geschlechtsreife. Und schnell kommt auch der Zeitpunkt, an dem das Jungtier den Besitzer wechselt und sich in völlig anderen Verhältnissen zurechtfinden muss. Alle diese Änderungen der Lebenssituation werden dem Tier durch Walnut oder Wild Oat erleichtert.
Ist ein Tier recht lebhaft, temperamentvoll, neugierig und unternehmungslustig dann kommt eher Wild Oat in Frage; ist es dagegen eher ruhig, zurückhaltend und leicht beeindruckbar, sollte es in solchen Lebensphasen besser Walnut bekommen. Meist reicht eine Behandlung, die nur wenige Tage dauert, 3mal täglich 5 - 10 Tropfen.
Mit den wenigsten Haustieren wird - von gelegentlichem Nachwuchs einmal abgesehen - regelmäßig gezüchtet. Daher treten häufig Probleme mit dem Fortpflanzungsverhalten unserer Haustiere auf. Übersteigerte Triebe können mit folgender Kombination behandelt werden:
Chestnut Bud gegen das zwanghafte Wiederholen einer Handlung.
Heather gegen den Drang, immer im Mittelpunkt stehen müssen.
Vine gegen den Starrsinn und die Sturheit.
White Chestnut gegen das Fixiert-Sein auf einen einzigen Punkt.
Diese Therapie wird für die Dauer eines Monats durch führt. Danach müssen eventuell neue Bach-Blüten bestimmt werden, weil vielleicht bisher verdrängte Verhaltensweisen ans Licht gekommen sind.
Mit dem Altern und dem Tod eines Haustieres umzugehen fällt den meisten Tierfreunden sehr schwer. Gerade die Hilflosigkeit, mit der der Mensch vor seinem alten oder sterbenden den Tier steht, ist schwer zu ertragen. Mit den Bach-Blüten hat er die Möglichkeit, sein Tier zu unterstützen und Alter und Tod zu erleichtern.
Die vorzeitige Vergreisung kann behandelt werden mit:
Cerato für Selbstvertrauen.
Clematis für Interesse an der Umgebung.
Olive führt neue Kräfte zu.
Wild Rose gibt neuen Antrieb, neue Impulse.
Willow gibt Entspannung und löst Verbitterung auf.
Wenn Sie sich dazu entschliessen, Ihr Tier nicht einschläfern, sondern es den Zeitpunkt seines Todes selbst bestimmen zu lassen, können Sie ihm mit einer Blütenkombination helfen einen friedlichen Tod zu erleben. Bei unserer gegenwärtigen Einstellung zum Tod kann das auch für Sie eine Erfahrung werden, die Ihnen eine neue Einstellung zum Tod ermöglicht. Beschleicht Sie ein bedrückendes, unangenehmes Gefühl wenn Sie diesen Absatz lesen? Das liegt daran, dass in unserer Gesellschaft die Themen "Tod" und "Sterben" mit einem Tabu belegt sind. Wir wachsen mit der Vorstellung auf, dass alte und sterbende Menschen abgesondert werden, dass man Trauernden gegenüber die Erwähnung von Tod oder Sterben vermeidet, wir sind unsicher wie man mit Menschen umgeht, die gerade einen Angehörigen verloren haben. Diese Verdrängungsmechanismen bewirken, dass wir in Angst und Schrecken bei dem Gedanken geraten, das Sterben eines Menschen oder eines geliebten Tieres miterleben zu müssen. Wir bringen das Tier lieber weg, meist unter dem Vorwand, dass es schrecklich leidet und "erlöst" werden müsste. Das kann zwar vorkommen, aber sehr oft werden die Tiere im Endstadium einer Krankheit ruhig und schmerzfrei und geniessen die Gegenwart ihres menschlichen Freundes.
Aus folgenden Blüten können Sie eine Mischung zusammenstellen, die Ihrem Tier beim Sterben hilft. Die Bach-Blüten können übrigens niemals den Tod "herbeiführen", wenn eine Gesundung noch möglich wäre. Im Gegenteil: So manches Tier hat sich durch eine "Sterbehilfe-Mischung" überraschenderweise wieder erholt und noch eine geraume Zeit beschwerdefrei gelebt.
Notfalltropfen harmonisieren, nehmen die Schmerzen und die Angst.
Walnut und Willow bewirken eine gewisse Geschmeidigkeit des ganzen Wesens, so dass die Entscheidung für den Tod oder das Leben in Freiheit ohne Zwänge getroffen werden kann.
Oak bewirkt Entspannung und inneren Frieden bei Tieren, die immer alles daransetzen, ihren Willen durchzusetzen, und die nun mit aller Kraft gegen das Sterben kämpfen.
Der Befall mit äusserlichen Parasiten wird mit geeigneten Mitteln, vorzugsweise aus der Naturheilkunde, behandelt. Durch die fortgesetzte chemische Bekämpfung von Flöhen, Läusen, Haarlingen, Räudemilben und so weiter sind seit einigen Jahren giftresistente Stämme verbreitet, also Ungezieferpopulationen, denen die üblichen Gifte nicht mehr schaden. Die chemische Industrie entwickelt laufend neue, stärkere Gifte, um diesen Schädlingen wiederum etwas entgegensetzen zu können.
Unterstützend wirkt immer die Behandlung mit Crab Apple sowohl innerlich angewendet als auch für äusserliche Waschungen.
Agrimony und Hornbeam regen mangelhaftes Wachstum von Fell oder Federn an. Es sollte auf jeden Fall die Fütterung und die Haltung überprüft werden.
Juckreiz ohne ersichtliche Ursache sowie entzündete Hautstellen erfordern: Impatiens, Crab Apple, zusätzlich Vine, wenn der Juckreiz ein Ausdruck für Frustrationen sein könnte.
Ausschläge, Pusteln und Ekzeme
Federn und Fell werden großzügig von den betroffenen Bezirken entfernt. Mit Notfallcreme werden die erkrankten Hautstellen morgens und abends bestrichen. Es muss nach Möglichkeit verhindert werden, dass das Tier durch Belecken und Benagen noch für zusätzliche Reizung sorgt.
Innerlich hilft: Scleranthus, White Chestnut, Crab Apple und Holly.
Auch hier muss die Fütterung überprüft und gegebenen auf natürliche Lebensmittel umgestellt werden. Eine gesunde, aktive Leber ist bestrebt, die Giftstoffe, die nicht mit oder Urin ausgeschieden werden können, durch die Haut oder durch Absonderungen aus Nase, Ohren und Augen dem Körper zu befördern. Deswegen besteht häufig ein Zusammenhang zwischen einer ungünstigen Futterzusammenstellung und Hauterkrankungen.
Alle Beeinträchtigungen der Sinnesorgane (Augen, Gehör, Geruchs- und Geschmackssinn, Tastsinn) können im Zusammenhang mit einer grundsätzlichen Lebensangst und dem Absondern von der Gemeinschaft gesehen werden. Denn die Sinnesorgane sind die Orte, die die Aussenwelt mit der Innenwelt verbinden und den Austausch, die Kommunikation ermöglichen.
Bei einer Erkrankung sollte man möglichst früh mit einer Dauertherapie beginnen aus: Water Violet, Agrimony und Aspen.
Die Krankheiten des Bewegungsapparates können als Ursache Verletzungen, degenerative oder entzündliche Vorgänge haben. Hier drückt sich eine gewisse Schwäche aus, vielleicht auch ein Protest gegen nicht zu ertragende Haltungsbedingungen. In Frage kommen hier:
Hornbeam, Elm und Olive. Sie alle dienen der Anregung der Lebensgeister und der Zufuhr neuer Kräfte.
Ausserdem: Willow gegen Verbitterung.
Oak als Hilfe bei der Anpassung.
White Chestnut, das neue Möglichkeiten der Ausdrucksfähigkeit zulässt.
Die Verdauungsorgane stehen im Zusammenhang mit der Fähigkeit, Erlebnisse und Erfahrungen zu verarbeiten und sie zu integrieren. Probleme mit den Verdauungsorganen werden also behandelt mit:
Beech, Chestnut Bud, Crab Apple, Rock Water und Water Violet.
Die Atmungsorgane und die Entwicklung und Entfaltung eines Lebewesens haben eine enge Beziehung zueinander. Daher kommen bei Erkrankungen von Kehlkopf, Bronchien und Lunge in Frage:
White Chestnut, Wild Oat, Rock Water, Oak, Gentian und Gorse.
Wer Begriffe im tieferen Sinn verstehen kann und seine Assoziationen wahrnimmt, sieht unschwer die Zusammenhänge: Herz hat etwas mit "herzlich" zu tun, mit der Fähigkeit zu lieben und Liebe zu empfangen. Und so, wie wir dank unseres Kreislaufs existieren, der für ständige Erneuerung unseres Organismus sorgt, so sind wir selbst auch Teil eines Kreislaufs, ein Teil des ewigen Werdens und Vergehens.
Krankheiten, die Herz und Kreislauf betreffen, drücken gleichzeitig Schwierigkeiten mit dem Lebenssinn aus, mit Geben und Nehmen, mit dem Vertrauen in den Sinn der Gesetzmässigkeiten von Geburt und Tod. Alle diese Empfindungen einem Tier "ohne Seele und Verstand" zuzusprechen, klingt zunächst abstrus und unwahrscheinlich. Eine Mischung aus den folgenden Essenzen wird jedoch auf Herz- und Kreislauferkrankungen einen sehr positiven Einfluss haben:
Mustard, Elm, Aspen und Wild Rose.
Die Erkrankungen, die die Geschlechtsorgane betreffen, haben sehr viel mit dem Selbstausdruck zu tun, und zwar im Hinblick auf die tiefe Wahrheit, dass "alles aufeinander wirkt". Die natürliche Fortpflanzung, die Vermehrungsrate jeder Tierart ist ganz fein auf die Gegebenheiten der Umwelt abgestellt. Die Beutetierfresser können sich nur in dem Mass vermehren, in dem sie satt werden. Sinkt die Anzahl der Beutetiere, dann muss der Überschuss an Beutetierfressern entweder verhungern, oder aber die Vermehrungsrate sinkt. Pflanzenfresser mindern ihre Vermehrungsrate, wenn das Nahrungsangebot zurückgeht, oder aber, wenn sie durch ein Übermass an Gefahren, zum Beispiel eben durch zu viele Beutetierfresser, unter Dauerstress und chronischer Beunruhigung stehen. Unter der Obhut des Menschen können die Haustiere diesen Gesetzmässigkeiten nicht mehr folgen. Daher können Erkrankungen der Fortpflanzungsorgane unter dem Aspekt der Entfremdung von den natürlichen Gesetzmässigkeiten, von den Instinkten und von der Selbstbestimmung gesehen werden, alles Faktoren, die die Haustierwerdung, die Domestikation, mit sich bringt. (Dem Menschen geht es übrigens genauso!) Hier kommen also Bach-Blüten in Betracht, die einerseits das Akzeptieren der Umstände ermöglichen und die andererseits eine "Rückbesinnung" auf die angeborenen Eigenheiten und Instinkte möglich machen:
Agrimony, Beech, Hornbeam, White Chestnut und Walnut.
Krankheiten nehmen meist entweder einen entzündlichen oder einen degenerativen Verlauf: Von einer Entzündung sprechen wir, wenn ein Körperteil rot, heiss, geschwollen und schmerzhaft erscheint. Hier laufen die Stoffwechselvorgänge beschleunigt ab, die vorhandene Vitalität konzentriert sich in diesem Gebiet.
Eine Entzündung stellt eine Heilungsmassnahme des Körpers dar. Der Organismus bemüht sich, durch Erhöhung der Temperatur Erreger abzutöten, die dabei entstehenden Giftstoffe durch vermehrte Blutzirkulation abzutransportieren und das Bewusstsein des Lebewesens zur Schonung dieses Körperteils zu mahnen, was durch die Schmerzhaftigkeit reicht wird. Kritisch wird die Situation, wenn diese Massnahmen des Körpers immer weiter verstärkt werden müssen, weil die Erreger sich als besonders robust erweisen. Dann kann beispielsweise das Fieber so ansteigen, dass es das Leben des Tieres gefährdet.
Grundsätzlich hilfreich bei entzündlichen Vorgängen sind: Notfalltropfen, Impatiens und Holly.
Diese Zusammenstellung sorgt dafür, dass die Heilreaktionen nicht so stark werden, dass sie das Leben des Tieres gefährden und trotzdem so durchschlagend wirken, dass sie ihren Zweck erfüllen.
Das Gegenteil der Entzündungsreaktion ist die Degeneration, das allmähliche Verkümmern des kranken Gewebes. Die Blutzufuhr ist vermindert, daher wird die Nährstoffzufuhr dort immer mangelhafter, Giftstoffe können sich ablagern, was wiederum die Durchblutung weiter verschlechtert und für eine allmähliche Zerstörung der erkrankten Organe sorgt.
Wo also bei der Entzündung gedämpft werden muss, wird bei degenerativen Erkrankungen eine Anregung und Verstärkung notwendig.
Hier sind also folgende Essenzen angebracht: Clematis, Gentian, Larch und Gorse.