Red Chestnut
Der Anwendungsbereich der roten Kastanienblüte ist in der Humanheilkunde sehr breit. Bei der Behandlung von Tieren kommt diese Essenz jedoch nur in einigen recht speziellen Fällen in Betracht. Das liegt daran, dass Tiere im allgemeinen vernünftiger als Menschen sind, was das Thema "Sorgen um andere" betrifft.
Eine Tiermutter mag eine Phase durchmachen, in der sie um das Wohlergehen ihrer Sprösslinge übermäßig besorgt ist, sie nicht aus den Augen lassen mag und sie vor jedem kleinsten Risiko schützen möchte.
Auch Wachhunde, die ihre Aufgaben sehr ernst nehmen, tun vielleicht des Guten zuviel, und gerade von den Neufundländern gibt es ja viele Geschichten, in denen ein solcher "Lebensretter" nicht nur Kinder wieder an Land gebracht hat, wenn sie drohten, in den Fluten unterzugehen, sondern auch solche Schwänke, in denen Neufundländer prinzipiell nichts im Wasser duldeten und alles herausbrachten, was sie dort vorfanden, egal ob Schwimmer, Boote oder treibende Baumstämme.
Diese übertriebene Fürsorglichkeit, die als Ursache ja eine tiefe Angst um das Leben und ein Zuständigkeitsgefühl für alle Lebewesen ringsherum ist - sie ist der Zustand, der gut auf Red Chestnut anspricht.
Die Krankheiten, für die es angezeigt ist, sind Unruhezustände, Schlaflosigkeit und alle Folgezustände von zuviel Stress, denn solche Tiere stellen sich ja selbst unter eine enorme Belastung.
Hat eine Tiermutter ihre Jungen erfolgreich aufgezogen und ist nun sehr mager und auch nervlich recht angestrengt, wird Red Chestnut dabei helfen, sie schnell wieder in die gewohnte Form zu bringen.