Mimulus

Mimulus ist eine der Blüten gegen Angst. Im Gegensatz zur „Aspen-Angst“ konzentriert sie sich aber auf ganz konkrete Dinge oder Situationen.

Ein Tier, dass vor einem Gegenstand panische Furcht empfindet, kann man vor dem Anblick dieses Gegenstands schützen. Da eine solche Gemütslage sich aber nur auf einen Gegenstand konzentriert und ihn benutzt, um ganz grundsätzliche Ängste auszudrücken, tendieren solche Tiere dazu, die Angst allmählich auch auf andere Dinge auszuweiten.

Daher sollte etwas gegen diese Angst getan werden, denn vor allen Situationen und Gegenständen kann ein Tier einfach nicht geschützt werden.

Ein Beispiel mag verdeutlichen, wie ein Mimulus - Tier seine Grundangst auf etwas Bestimmtes konzentriert:

Ein Zwergschnauzer mit sehr ängstlichem Naturell konnte sich nicht damit abfinden, dass ein Untermieter ins Haus zog. Er hörte ihn schon von weitem kommen, verschwand in eine Ecke und knurrte und kläffte dort vor sich hin. Jeder Versuch des Mannes, mit dem Hund Kontakt aufzunehmen, scheiterte. Der Hund steigerte sich immer weiter in die Angst hinein und verbrachte schließlich fast den ganzen Tag damit, auf den Untermieter zu warten - unter Hochspannung - oder aber knurrend unter der Sitzbank zu liegen, wenn der Mann im Haus war. Zur gleichen Zeit ging ein junger Mann, der mit einer der Töchter befreundet war, im Haus ein und aus. Der Hund verhielt sich ihm gegenüber recht neutral. Als dann der Untermieter auszog und einige Monate darauf der junge Mann einzog - erkor der Hund sich diesen zum neuen „Lieblingsfeind“. Die Angst bezog sich also gar nicht auf diese oder jene Person, sondern war einfach Ausdruck einer ganz grundsätzlichen Furcht.

Die Krankheiten, die ein solches Tier bekommt, entsprechen dieser grundsätzlichen Lebensangst: Nervosität und Unruhe, vor allem bei Alleinsein, Panikzuständen in abgeschlossenen, kleinen Räumlichkeiten (Klaustrophobie), Schilddrüsenüberfunktion und Herzrhythmus - bzw. Herzstörungen.