Impatiens

Tiere, die vom Typus her zur Blüte des Springkrautes passen, sind ein schönes Beispiel dafür, dass ein bestimmtes Wesen oder Temperament sowohl einen positiven als auch einen negativen Ausdruck bekommen kann:

Tiere in einem positiven Impatiens-Zustand sind schnell; sie haben eine sehr rasche Auffassungsgabe und fühlen sich zutiefst glücklich, wenn sie sich bewegen, toben, rennen, springen können. Sie sind ganz eifrig, wenn sie eine Aufgabe bekommen oder etwas lernen dürfen. Vorausgesetzt, man kann einem solchen Tier genug Beschäftigung und Aufmerksamkeit geben, ist es ein idealer Hausgenosse.

Wenn aber ein so geartetes Tier unter nicht angemessenen Umständen leben muss, kann sein Temperament umschlagen. Es ist dann buchstäblich in seiner Ungeduld und Nervosität kaum zu ertragen. Es kann sich nicht konzentrieren, auch nicht aufs Fressen, und magert oft ab. Es ist unzufrieden und ruhelos.

Solche Tiere produzieren auch die entsprechenden Krankheitssymptome: Juckreiz bis zum Ekzem, Magenschleimhautentzündung, Durchfall, Futterunverträglichkeit bis zu Nahrungsmittel-Allergien, Krämpfen in Gliedmassen oder den Eingeweiden bis zur Kolik. Impatiens trägt dazu bei, dass die hochschlagenden Wellen geglättet werden und Entspannung möglich wird.

Durch eine Langzeitbehandlung kann ein solch überspanntes oder nervös-krankes Tier wieder ausgeglichen werden - zwar fröhlich und lebhaft, aber ohne die fieberhafte Hast, die es für Krankheiten so anfällig macht und eine schwere Last für den Besitzer werden kann.