Ergänzungstherapie

 

Natürlich können unsere Haustiere von Krankheiten befallen werden, die unbedingt von einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker behandelt werden müssen. Es ist sogar eine im Tierschutzgesetz festgelegte Verpflichtung jedes Tierhalters, dass er seinem Tier fachmännische Hilfe zukommen lassen muss, wenn diese notwendig erscheint.

 

Dazu gehören auch schwerwiegende Verletzungen oder Unfallfolgen. Sind die Wunden vom Tierarzt versorgt worden und Ihnen als Besitzer des Tieres bleibt die Pflege, dann können Sie einiges tun, um die Wundheilung zu beschleunigen und um Komplikationen, wie zum Beispiel eine Entzündung, zu verhindern. 

Crab Apple sorgt nicht nur dafür, dass alle giftig wirkenden Substanzen, die sich bei einer schweren Verletzung bilden, beispielsweise Eiter, schnell ausgeschieden werden, sondern auch dafür, dass die Antibiotika, die viele Tierärzte routinemässig verabreichen, nicht allzu schwere schädliche Nebenwirkungen hervorrufen.

Impatiens, wenn das Tier sich vor Ungeduld nicht in seine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit finden kann.

Oak, wenn ein Tier seine Verletzung einfach ignorieren will und sich dadurch unnötigen Gefahren aussetzt.

Water Violet, wenn das Tier anfängt, seine Sonderrolle zu geniessen und gegen Familienmitglieder oder andere Tiere ungnädig wird.

Willow falls die Bewegungsfähigkeit des Tieres auf Dauer eingeschränkt bleibt (Amputation), damit es nicht verbittert wird, kombiniert mit Walnut um den Übergang in die Situation zu erleichtern.

Scleranthus, wenn die Heilung nur zögernd einsetzt, um die Heilungskräfte des Körpers zu stärken und zu mobilisieren.

Sweet Chestnut, wenn der Zustand sich plötzlich verschlimmert, bis zum Eintreffen des Tierarztes.

Olive und Hornbeam zur allgemeinen Stärkung und Anregung der Heilkräfte.

 

Epileptische Anfälle müssen vom Tierarzt behandelt werden, aber Sie können das Tier mit Bach-Blüten unterstützen. Das Hauptmittel ist:

Holly, weil das Hauptsymptom die Heftigkeit der Anfälle ist.

Clematis sollte als Dauertherapie verwendet werden, um die Neigung zur Bewusstlosigkeit zu dämpfen.

Chestnut Bud ist gegen die Zyklen, die die Anfälle oft nehmen.

Gentian stärkt den Willen, der Anfallsbereitschaft nicht nachzugeben.

Da epileptische Anfälle unter anderem auch durch Unfälle verursacht werden können, die eine vielleicht nur geringe Verletzung der Hirnhaut und später dort dann Narbenbildung zur Folge hatten, sollte jeder Unfall, auch wenn ausser Schock oder Gehirnerschütterung keine Verletzung auftrat, sehr sorgfältig behandelt werden. Jeder Tierhalter sollt solche Fälle die homöopathischen Präparate "Hypericum" und "Arnica" bereithalten.

 

Pilze und Flechten, die eventuell auch auf den Menschen übertragbar sind, müssen schnell und durchschlagend behandelt werden. 

Als Zusatztherapie kommt in erster Linie Crab Apple als Dauertherapie in Betracht, um dem Körper bei der Überwindung der Parasiten zu helfen.

Auch Waschungen der befallenen Hautbezirke mit Crab Apple und Notfalltropfen sind sehr hilfreich.

 

Die beiden Arten der Diabetes, die Zuckerkrankheit und die Wasserharnruhr, müssen vom Tierarzt behandelt werden.

Agrimony kann Ihr Tier unterstützen, da es Konflikte innerlich zu verarbeiten sucht, welche in die Stoffwechselkrankheit geführt haben können.

Olive ist wichtig, um die Kräfte zu erhalten.

Gorse um den Gesundungswillen anzuregen.

 

Schwere allergische Schübe, wie beispielsweise die Nesselsucht bei Hunden, müssen vom Fachmann behandelt werden, unter anderem, weil vielleicht die Luftröhre so zuschwillt, dass Erstickungsgefahr besteht. Unterstützend wirkt:

Holly gegen die Heftigkeit der Symptome.

Notfalltropfen wegen der Gefährlichkeit.

Beech gegen die Intoleranz des Organismus bezüglich des auslösenden Stoffes.

Impatiens mildert die Anfälligkeit für die übertrieben heftige Reaktion.

 

Infektionskrankheiten, vor allem Viruserkrankungen, die die anderen Tiere dieser Art in der Gegend gefährden, da Viren meist hochansteckend sind, müssen ebenfalls vom Tierarzt behandelt werden. Sie sollten also vorsichtshalber mit Ihrem Tier fachmännische Hilfe suchen, wenn:

- Ihr Tier nicht geimpft ist

- in Ihrer Gegend Tierseuchen grassieren

- Ihr Haustier plötzlich hohes Fieber bekommt

- es ein sehr stark verändertes Benehmen zeigt

- klare oder eitrige Ausflüsse aus den Körperöffnungen austreten

Treffen alle diese Merkmale zu, müssen Sie befürchten, dass Ihr Tier an einer Viruserkrankung oder bakteriellen Infektion leidet. Bitte fragen Sie Ihren Tierarzt, welche Impfungen es für Ihr Tier gibt, denn es ist ein schreckliches Gefühl, sein Haustier womöglich unter Qualen verenden zu sehen, obwohl man das leicht durch eine entsprechende Impfung hätte verhindern können.

Neben der tierärztlichen Versorgung und Eingabe der Mittel, die er Ihnen verschreibt, können Sie folgender Mischung (alle 2 Stunden 5 Tropfen) Ihrem Tier helfen:

Crab Apple, Notfalltropfen, Holly und Sweet Chestnut

 

Verdächtige Geschwülste, die Sie bei Ihrem Tier entdecken, die also langsam wachsen, sich nicht verschieben lassen, relativ schmerzlos sind, müssen vom Tierarzt untersucht werden. Zusätzlich zu seinen Maßnahmen können Sie eine Kombination als Dauertherapie verabreichen:

Notfalltropfen, Crab Apple, Elm und Olive